Wandern, Klettern, Bergsteigen,

Einige Erinnerungen an mein reichhaltiges Wander- und Bergsteigerleben.

Vieles habe ich in meinem Wander- und Bergsteigerleben erlebt. Dabei waren einfache Wanderungen im Pfälzer Wald, im Harz, im Allgäu, später auch in der Eifel. Dabei waren aber auch Bergtouren auf viele Gipfel, Zwei,- Drei- und Viertausender in den Alpen. Aber auch zwei Fünf- und Sechstausender im Pamirgebirge in Tadschikistan.

Vieles davon habe ich in meinem Buch "Wandern, Klettern, Bergsteigen". "Unterwegs in Höhen zwischen 100 und 6300 m" geschrieben und erzählt.

Nachfolgend einige für mich besonders eindruckvolle Erlebnisse.

Die Sandsteinfelsen in Rheinland-Pfalz

Das südliche Rheinland-Pfalz ist auch bekannt unter dem Namen "Wasgau". Ein Teil des Pfälzer Waldes. Begrenzt im Norden in etwa durch eine Linie Pirmasens-Landau, im Süden durch den Saarbach und im Osten durch eine Linie etwa Landau- Weissemburg. Hauptort ist Dahn, deshalb auch die Bezeichnung Dahner Felsenland.

Genaueres u. a. auf der Internetseite https://de.wikipedia.org/wiki/Wasgau.

Bezeichnend als Felsenland sind dabei die unzähligen Sandsteinfelsen, die immer wieder aus den großflächigen Baumbeständen heraus ragen. Diese Sandsteinfelsen sind ein Dorado für alle Kletterfeaks, denn es gibt an diesen Felsen eine Unmenge an Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade zwischen 2 und 8> nach UIAA. Erklärung auf der Internetseite  https://de.wikipedia.org/wiki/Schwierigkeitsskala_(Klettern)#Erkl%C3%A4rung_der_UIAA-Skala.

An diesen Felsen habe ich zusammen mit Freunden aus der DAV-Sektion Speyer Anfang der 1980-iger Jahre meine Kletterversuche begonnen und mich mit der Zeit mit Hilfe und Unterstützung durch meine Freunde im Nachstieg bis zu einem maximalen Schwierigkeitsgrad 5- und im Vorstieg bis zu einem Schwierigkeitsgrad 4+ herangetraut. Wobei auch das Abseilen gelernt werden musste. Hauptfelsen war dabei in der ersten Zeit der Fladenstein, ein Felsmassiv mit mehreren Gipfeln, Hauptgipfel der Bundenthaler Turm am westlichen Gipfel des gesamten ca. 400 m langen Felsmassives. Auf diesem Turm steht auch das Gipfelkreuz, das von der DAV-Sektion Speyer betreut wird. Hier haben die ersten Kletterversuche begonnen, auf dem sogenannten Normalweg mit einem angegebenen Schwierigkeitsgrad 2 (Na ja, es könnte auch teilweise 3 sein), aber vor allem auch das Abseilen über die ca. 25 m hohe Westwand mit einem beherzten Rutsch über die obere Kante ins freie Seil.

Vieles wäre noch zu berichten, aber das sollte genügen. Nachfolgend zwei Fotos von Klettereien an den Felsen.

Fladensteine Abseilwand am Bundenthaler Turm, oben die Kante, über die das Seil gelaufen ist.

Route an den "Drei Steinen" Ich selbst im Vorstieg oben.

Hochtouren in den Alpen

Mein erster Dreitausender in den Alpen war der Similaun mit 3599 m, privat 1976, zusammen mit meiner damaligen Frau und einem Ehepaar aus Wien. Der zweite wenige Tage später, die Wildspitze, 3768 m, ebenfalls privat, allerdings in einer Gruppe und mit Bergführer. Der erste Viertausender der Pollux in der Schweiz von Zermatt aus, allerdings erst 1985, zusammen mit meiner damaligen Frau und einem Bergführer.

Neben den vielen weiteren Drei- und Viertausendern war eine Tour für mich 1992 ein besonders intensives Erlebnis, eine Mehrtagestour über den Piz Morteratsch, zur Tschierva-Hütte. Dann der Biancograt mit Überschreitung von Piz Bianco und Piz Bernina zur Marco e Rosa- Hütte. Von dort am dritten Tag über die Bellavista-Terrassen und den Piz Palü zur Diavolezza-Hütte und von dort direkt über den Pers- und Morteratschgletscher zum Campingplatz in Pontresina zurück, von dem aus wir gestartet waren. Eine Tour mit keinem besonderen technischen Anspruch, mit Ausnahme von Trittsicherheit und Kondition für eine imposante Routenführung mit besonderen optischen Eindrücken. Nachfolgend dazu einige Fotos, die allerdings den naturellen Eindruck nur bescheiden wiedergeben können.

 

Hier eine Übersicht über die gesamte Tour, teilweise verdeckt. Das Ursprungsfoto stammt von Marco Klüver mit meiner Textergänzung.

Der Biancograt von der Privlusa-Scharte.

Auf dem Biancograt.

Blick zurück auf den Spinasgrat, dahinter der Gipfel Piz Bernina und Bianco, rechts davon der Biancograt.

Blick zurück auf den markanten Dreiergipfel des Piz Palü

Spaltenabstieg auf dem Weg vom Piz Palü zur Diavolezza-Hütte

Die ganze Tour habe ich in nmeinem Buch „Wandern, Klettern, Bergsteigen“. Unterwegs in Höhen zwischen 100 und 6300 m beschrieben.

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Eine weitere sehr schöne Tour ein Jahr zuvor auf das Nadelhorn von Saas Fee aus.

Hier die Übersicht über den Aufstieg (Abstieg) von Saas Fee über die Mischabelhütte und das Windjoch.

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Viele Touren habe ich vorher und nachher erlebt, aber das sollte hier reichen. Wer sich für mehr interessiert, in meinem Buch habe ich ausführlich über diese Touren und vieles mehr geschrieben. Unter anderem auch über die Fahrt in das Pamirgebirge mit meinem höchsten Gipfel, den Pik der Vier mit 6300 m Höhe.

Adresse zu dem Buch s. oben.

Mehr zu meinen Bergerlebnissen steht aber auch auf der Unterseite "Urlaub und Berge", auf der ich noch über andere Urlaubs- und Bergerlebnisse berichte.