Unsere Hunde

Ich bin sehr naturverbunden und verbringe viel Zeit mit meinem Hund, meiner Hündin Zara und mit Timo, der jetzt bei meiner Bekannten Elke lebt.

Viele Erlebnisse durften wir mit den Hunden haben, u. a. die täglichen Spaziergänge und Urlaubsreisen.

Über diese Erlebnisse habe ich deshalb ein Buch geschrieben, zumindest ein Manuskript, das zur Veröffentlichung bereit liegt.

Hier ein paar Ausschnitte:

 

Änderung/Ergänzung 30.10.18:

Timo ist am 11.06.17 gestorben. Ist damit fast 14 Jahre alt geworden.

Ein lieber Sturkopf ist eingeschlafen.

Zara ist noch immer bei mir/uns Olga+Helmut und freut sich noch an allem.

Dazu gekommen ist Suzzi, eine Bichon-Malteser-Mischlings-Hündin, die uns und Zara sehr viel Freude macht.

Viel Zeit verbringen wir auf unserem Camping-Wochenendhaus an der Mosel, s. Mosel.

 

 

 



Abschnitt 1

Kapitel 1

Ich Timo

Die ersten zwei Jahre 2004 - 2005

Ich weiß nicht, wo ich her komme, von Polen? Von irgendwo? Keine Papiere außer einem Impfnachweis für die Erstimpfung. Auf jeden Fall war ich bei einem Menschen, der mich verkaufen wollte. Ich musste warten, keine Mutter, keinen Vater bei mir. Meine Geschwister waren alle schon weg, ich war der letzte, ein einsamer Golden-Retriever-Welpe.

Und da war plötzlich einer, der wollte mich haben. Ich habe mich von meiner besten Seite gezeigt, war lieb und fröhlich, trotz meiner erst 10 Wochen, aber ich wollte hier raus, hab ihn auch liebevoll angesprungen.

 

Ich Timo

Sie haben mich inzwischen Timo genannt, meinen richtigen Geburtsnamen kannte ja keiner, aber Timo hat mir auch gefallen.

Mein Geburtsdatum war nach Verkäuferangabe der 26.10.2003,

Welch eine Freude, er wollte mich haben ich war so niedlich, na ja. und das war am 8.1.2004.

Aber dann, oh Elend, in einer Kiste in einem dunklen Kofferraum, draußen war es auch schon dunkel. Eine lange Fahrt ohne alle Kontakte. Was war das? Ich hatte solche Angst. Wusste mein neuer Besitzer nicht, dass man junge Hunde nicht in dunkle Kisten steckt? Da ist man so alleine.

Nach einer für mich unendlich langer Zeit war die Fahrt zu Ende und ich wurde aus dem Auto geholt und in ein Haus gebracht. Da roch es so komisch und fremd. Ich bekam zwar ein Hundekörbchen, aber das roch auch so fremd, und da sollte ich unbedingt rein gehen. Ich sollte nicht die Treppe hoch ins Schlafzimmer, unbedingt im Körbchen bleiben.

Das war mir gar nicht recht und ich habe alles versucht, die Treppe hoch zu kommen, habe ganz fürchterlich geheult und gejault. Nach zwei-drei Nächten, als ich auch mal die Treppe runter gefallen war, war es endlich soweit, ich durfte mit hoch, das war meine erste sture Aktion, so sollte es bleiben.  Aus mir wurde mit der Zeit ein lieber, aber äußerst sturer Retriever-Rüde. Ich durfte zwar nicht ins Schlafzimmer, aber vor der offenen Tür auf meinem Hundekissen liegen, da konnte ich wenigstens Frauchen und Herrchen sehen und riechen.

 

Abschnitt 2

Kapitel 1

Ich Zara 2007 - 2008

Ich bin in Polen geboren, am 01.06.2007, Pass vom 17.07.2007.Mein eingetragener Name ist Zara, so werde ich heute noch gerufen, nicht Sara oder Sahra, sondern Zara. Meine jetzigen Besitzer nennen mich immer noch so, und das gefällt mir.Von Polen nach Deutschland kam ich durch ein liebes Frauchen, und in ein Haus mit zwei Wirbelwinden, Zwillingsjungen mit 4 Jahren. Ich war noch klein und jung, eben ein Welpe. Die beiden Jungs tobten und spielten mit mir, das war ein Leben, lustig und immer in Aktion. Nachdem ich mich eingelebt hatte, ging mein Leben bei dieser Familie richtig los. Nie konnte ich mich ausruhen, ich war froh, wenn die zwei im Kindergarten waren oder es dunkel wurde und ich in mein Körbchen konnte. Spielen wie ich wollte, konnte ich nicht, die Jungen mit Frauchen in den Kindergarten bringen, dann nach Hause, dabei Pipi und Häufchen machen, Kinder wieder abholen. Als ich etwas älter war, ging ich auch mit Frauchen ab und zu in die Hundeschule, zu Frau Rehbein. Ich war ständig auf Touren und immer so durcheinander, dass ich mich gar nicht richtig auf die Hundeschule konzentrieren konnte. Die Hundelehrerin sagte immer zu meinem Frauchen, Zara müsste dringend ruhiger werden, aber wie? Bei der Rasselbande und dem hektischen Leben. So ging das ungefähr ein Jahr. Ich war eine wilde Hummel, sagte mein Frauchen immer, und war auch manchmal ganz traurig, weil ich so wild war und auch nicht richtig hören wollte. Dazu die Zwillinge, die auch keine Ruhe gaben, wenn sie zu Hause waren. Einmal hörte ich, wie Frauchen sagte, dass sie es nicht mehr schaffen würde, die Kinder und mich, denn Herrchen war den ganzen Tag weg und konnte sich gar nicht um mich kümmern. So musste sie alles alleine machen.


 

Ich Zara

So kam ich nach Niederau zu neuen Frauchen und Herrchen. Da war auch Timo, ein sturer Redriever. Da gab es ein völlig neues Leben, mit vielen neuen Eindrücken, aber davon später.......

Mehr über uns Hunde auf unserer Internetseite ....................... wird noch ergänzt